Vom Klassenzimmer ins Parlament: 10. Jahrgang debattiert im Landtag
Am 23.01.2026 besuchte der 10. Jahrgang der Bertha-von-Suttner-IGS Kaiserslautern den rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz.
Nach der Ankunft führte der Weg vom Bus direkt zum Mainzer Deutschhaus, dem Sitz des Parlaments. Nach der Sicherheitskontrolle nahmen die Schülerinnen und Schüler im Plenarsaal Platz, wo normalerweise die 101 Abgeordneten über die Politik des Landes beraten. Von den Programmleiter*innen, vier Studierenden, erhielten die Zehntklässler*innen zunächst grundlegende Informationen zur Arbeit des Landtags sowie zur Sitzordnung der Fraktionen.
Im Anschluss erlebten die Schülerinnen und Schüler Politik aktiv im Rahmen eines Planspiels. Sie organisierten sich in Fraktionen, bereiteten eine Podiumsdiskussion zum Thema „PKW-Führerschein mit 16“ vor und führten diese eigenständig durch. An einige Schüler und Schülerinnen wurden bestimmte Rollen verteilt, wie beispielsweise Fraktionsvorsitzende, Landtagspräsident und Schriftführer*in.
In den Plenardebatte vertrat Fraktion Blau die Position, einen Führerschein ab 16 zu befürworten, Fraktion Orange sprach sich dagegen aus, während Fraktion Lila zunächst neutral blieb und zwischen Pro- und Contra-Argumenten abwog.
In der Diskussion brachten die Schüler*innen zahlreiche Aspekte ein, debattierten engagiert und handelten schließlich einen gemeinsamen Kompromiss aus. Auf diese Weise wurden parlamentarische Abläufe und demokratische Entscheidungsprozesse unmittelbar erfahrbar – Demokratie im Herzen des Landtags von Rheinland-Pfalz.
Viele Schülerinnen und Schüler äußerten sich positiv über den Tag, unter anderem mit den Worten:
„Das hat Spaß gemacht.“ und „Das sollte ab jetzt jedes Jahr stattfinden für die 10. Klassen.“
Die Exkursion wurde von Frau Wagner organisiert und zusätzlich von Frau Wilhelmy, Frau Knab und Herrn Anton begleitet.
Ein besonderer Dank gilt dem Busunternehmen Trischan Reisen, das für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Unsere Sternwarte im SWR

Unsere Sternwarte war am Montag im Rahmen eines SWR-Beitrags zum Thema „Polarlichter über dem Südwesten“ zu sehen. Was unser Herr Dr. Rueff zu sagen hatte, kann man über folgenden Link nochmal anschauen: LINK ZUM BEITRAG
Demokratie live erleben
Am 15.01. war die Demokratie-AG unserer Schule unterwegs nach Landstuhl. Bereits am Morgen trafen wir uns am Bahnhof und fuhren gemeinsam mit dem Zug zum Amtsgericht.
Dort wurden wir freundlich empfangen und konnten zwei Gerichtsverhandlungen miterleben. In den Verfahren ging es unter anderem um Wiederholungstäter, die ohne Führerschein gefahren waren, Dokumente gefälscht hatten sowie in einem Fall um versuchte Körperverletzung.
Besonders beeindruckend war, dass sich alle Beteiligten – die Richterin, der Staatsanwalt und die Dolmetscherin – viel Zeit nahmen, um Fragen zu beantworten und die Abläufe sowie rechtlichen Hintergründe verständlich zu erklären.
„Das hat sich heute wirklich gelohnt.“
(Zitat aus der Demokratie-AG)
Ein rundum gelungener Ausflug, der den Schüler*innen die Möglichkeit bot, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ganz konkret und lebensnah zu erleben.
Kunstwerk des Monats
Thema: „gefühlte und reale Zeit“
Technik: Acryl und Blattgold auf Leinwand 60 x 80 cm
Die Schülerinnen des BK Leistungskurses 12 haben sich mit dem Thema der Zeit auseinandergesetzt.
In den Kulturen der Welt spielt die Zeit eine tragende Rolle. In vielen indigenen Kulturen, wie den nordamerikanischen Ureinwohnern, wird Zeit als zyklisch betrachtet. Rituale, die mit Jahreszeiten, Erntezyklen oder Naturereignissen verbunden sind, betonen den Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Im Buddhismus wird Zeit oft als Illusion betrachtet. Rituale wie die Meditation und die Achtsamkeitspraxis betonen die Bedeutung des gegenwärtigen Moments und die Akzeptanz der Vergänglichkeit. In der chinesischen Kultur steht das Mondfest für Bedeutung von Zeit im Einklang mit natürlichen Zyklen.
In der Kunstgeschichte wird Zeit auf verschiedene Arten thematisiert, chronologisch, metaphorisch, durch Flashbacks oder Flashforwards, durch die Thematisierung der Vergänglichkeit, durch Dehnen von Zeit, Metaphern, Zeitreisen oder symbolische Ausdruckswerte.
Natalie hat sich mit dem Thema der Vergänglichkeit auseinandergesetzt: Ihr Ziel war es, die Vergänglichkeit durch die Inszenierung eines schmerzhaften Moments, des Abschiedskusses, darzustellen. Die Betrachter*innen sollen dadurch zum Nachdenken angeregt werden, dass jeder geliebte Mensch eines Tages von uns gehen wird.
Das vorliegende Werk überzeugt durch eine besonders hohe künstlerische Qualität und einen sensiblen Umgang mit den gestalterischen Mitteln.
Wir gratulieren Natalie Klimek zum herausragenden Kunstwerk!
6e bastelt Weihnachtsgenesungsgrüße für amerikanische Patienten
Um das Weihnachtsfest für kranke Patienten im American Hospital in Ramstein ein wenig festlicher zu machen und Ihnen eine Freude fernab der Heimat zu bereiten, bastelte die Klasse 6e wunderschöne, selbstgestaltete Weihnachtskarten.
Diese Karten wurden vom American Red Cross zu Weihnachten an die Kranken überbracht, um ihnen ein wenig Weihnachtszauber ins Krankenzimmer zu bringen. 🎄
Die Kartenaktion hat allen sehr viel Spaß gemacht und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen!⛄️