Kunstwerk des Monats
Thema: „gefühlte und reale Zeit“
Technik: Acryl und Blattgold auf Leinwand 60 x 80 cm
Die Schülerinnen des BK Leistungskurses 12 haben sich mit dem Thema der Zeit auseinandergesetzt.
In den Kulturen der Welt spielt die Zeit eine tragende Rolle. In vielen indigenen Kulturen, wie den nordamerikanischen Ureinwohnern, wird Zeit als zyklisch betrachtet. Rituale, die mit Jahreszeiten, Erntezyklen oder Naturereignissen verbunden sind, betonen den Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Im Buddhismus wird Zeit oft als Illusion betrachtet. Rituale wie die Meditation und die Achtsamkeitspraxis betonen die Bedeutung des gegenwärtigen Moments und die Akzeptanz der Vergänglichkeit. In der chinesischen Kultur steht das Mondfest für Bedeutung von Zeit im Einklang mit natürlichen Zyklen.
In der Kunstgeschichte wird Zeit auf verschiedene Arten thematisiert, chronologisch, metaphorisch, durch Flashbacks oder Flashforwards, durch die Thematisierung der Vergänglichkeit, durch Dehnen von Zeit, Metaphern, Zeitreisen oder symbolische Ausdruckswerte.
Natalie hat sich mit dem Thema der Vergänglichkeit auseinandergesetzt: Ihr Ziel war es, die Vergänglichkeit durch die Inszenierung eines schmerzhaften Moments, des Abschiedskusses, darzustellen. Die Betrachter*innen sollen dadurch zum Nachdenken angeregt werden, dass jeder geliebte Mensch eines Tages von uns gehen wird.
Das vorliegende Werk überzeugt durch eine besonders hohe künstlerische Qualität und einen sensiblen Umgang mit den gestalterischen Mitteln.
Wir gratulieren Natalie Klimek zum herausragenden Kunstwerk!
6e bastelt Weihnachtsgenesungsgrüße für amerikanische Patienten
Um das Weihnachtsfest für kranke Patienten im American Hospital in Ramstein ein wenig festlicher zu machen und Ihnen eine Freude fernab der Heimat zu bereiten, bastelte die Klasse 6e wunderschöne, selbstgestaltete Weihnachtskarten.
Diese Karten wurden vom American Red Cross zu Weihnachten an die Kranken überbracht, um ihnen ein wenig Weihnachtszauber ins Krankenzimmer zu bringen. 🎄
Die Kartenaktion hat allen sehr viel Spaß gemacht und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen!⛄️
Alle Jahre wieder...

Alle Jahre wieder feiern wir das Weihnachtsfest und alle Jahre wieder ist es eine Zeit der Besinnlichkeit und des Rückblicks auf das zu Ende gehende Jahr.
Genießt die Zeit im Kreise eurer Liebsten, sei es die Familie, die engsten Freunde, aber auch die eigene Klasse. Denn ist es auch die große Welt, die uns beschäftigt, es ist unsere eigene unmittelbare Welt, die zählt.
Wir, die Bertha wünschen ein frohes Fest und verabschieden uns dieses Jahr mit einem wunderbaren Gedicht der Klasse 5e, vorgetragen auf der Weihnachtsfeier am vergangenen Freitag:
Noch gar nicht lange sind wir hier,
am Anfang fremd – und jetzt ein wir.
Neue Wege, neue Räume,
neue Namen, neue Träume.
Doch Schritt für Schritt und Tag für Tag,
wurden wir als Klasse löwenstark!
Wir sind die 5e, das ist klar,
an der Bertha-von-Suttner, wunderbar!
Jeder von uns ist anders – das lassen wir so stehen,
doch Gemeinsamkeiten gibt es viele, das lässt sich nicht übersehen!
Viele von uns lesen Geschichten und kochen gerne– das riecht man oft schon aus der Ferne.
So unterschiedlich, groß und klein,
doch zusammen – das passt fein!
Der Winter ist jetzt da, es ist kalt und still,
doch vom Schnee sieht man noch nicht, was man sehen will.
Wir warten, schauen, hoffen sehr,
vielleicht fällt ja doch noch mehr.
Mit dem Schnee verbinden viele die Weihnachtszeit, wichtig dabei ist die Verbundenheit.
Für manche von uns gehört Weihnachten fest in den Winter hinein, für andere kann diese Zeit auch ganz anders sein.
Wir sind verschieden und doch vereint,
weil jeder hier zählt, so wie er meint.
Und das ist gut, denn eins ist klar:
Jede und jeder ist wunderbar!
Ob mit Fest oder ohne, ob laut oder leis,
wir gehören zusammen – auf unsere eigne Art und Weis.
Eins ist sicher, da legen wir uns fest
das gilt für alle hier auf dem Podest:
Egal ob Weihnachten, Winter, Schnee
Auf die Ferien freuen wir uns sehr – juchee!
Die 5e sagt Danke und wünscht eine gute Zeit,
mit Wärme, Ruhe und Gemütlichkeit! 🎄
Charles Dickens im Pfalzbau
Am Montag machte der gesamte 12. Jahrgang sich auf den Weg nach Ludwigshafen, um dort im Pfalzbau eine Aufführung von Charles Dickens ‚A Christmas Carol‘ zu sehen. Die American Drama Group bot dem Publikum eine beeindruckende Vorstellung, die auf das anstehende Weihnachtsfest einstimmte und Weihnachtsstimmung verbreitete. In diesem Sinne: Merry Christmas!
Hiwwe wie Driwwe
Dank der Atlantischen Akademie hatte der gesamte Jahrgang 11 heute die Möglichkeit, den Dokumentarfilm „Hiwwe wie Driwwe“ im Union Kino Kaiserslautern anzuschauen. Der Film stellt das Pennsylvanian Dutch vor – ein von deutschen Immigranten eingeführter Dialekt aus Pfalz, der noch heute in Teilen der USA gesprochen wird. Im Anschluss konnten wir in Austausch mit dem Regisseur Benjamin Wagener treten.
Vielen Dank für diese besondere Gelegenheit!