Willkommen in unserem Achtsamkeitsraum
Manchmal genügt ein Moment des Innehaltens, um neue Perspektiven zu entdecken. Unsere Angebote im Bereich Achtsamkeit und mentale Gesundheit unterstützen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte dabei, Stress bewusster zu begegnen, innere Stärke zu entwickeln und mit mehr Gelassenheit und Zuversicht durchs (Schul-) Leben zu gehen. Dabei entstehen Räume für Begegnung, persönliches Wachstum und die Erfahrung, dass kleine Veränderungen oft eine große Wirkung haben können.
Ein Raum zum Ankommen
Mit dem Achtsamkeitsraum verfügt unsere Schule nun über einen besonderen Ort für Meditation, Entspannung und persönliche Entwicklung. Was einst ein wenig einladender Ort war, wurde in vielen Stunden Arbeit mit tatkräftiger Unterstützung einiger Kollegen und vielen hilfreichen Tipps unserer Hausmeister grundlegend renoviert und zu einer freundlichen, ruhigen Umgebung umgestaltet.
Dank der Unterstützung des Fördervereins konnte der Raum ansprechend ausgestattet werden. Bereits zuvor waren über das Startchancen-Programm Meditationsmatten und Sitzkissen angeschafft worden. So entstand Schritt für Schritt ein Bereich, der zum Innehalten, Durchatmen und Krafttanken einlädt.
Heute bietet der Achtsamkeitsraum den Rahmen für Achtsamkeitskurse, Meditationen und weitere Angebote zur Förderung von mentaler Gesundheit und Resilienz. Er ist auch wunderbar geeignet, um mit halben Klassen Stille- und Wahrnehmungsübungen durchzuführen. Insgesamt ist er damit zu einem wertvollen Bestandteil unseres Schullebens geworden.

Bereits zum zweiten Mal gab es an unserer Schule ein freiwilliges Achtsamkeitstraining für Abiturientinnen und Abiturienten und die Resonanz war erneut beeindruckend: Mehr als ein Drittel des Jahrgangs nahm regelmäßig an den Nachmittagsveranstaltungen teil und übte auch eigenständig zu Hause.
Im Mittelpunkt standen praktische Übungen zur Stressbewältigung, Konzentration und emotionalen Selbstregulation. Besonders beliebt war die sogenannte „Lampenfieber-Meditation“, die vielen half, mit Prüfungsangst, Aufregung und Selbstzweifeln auf hilfreiche Weise umzugehen.
Auch persönliche Gespräche und Einzelcoachings waren jederzeit möglich. Die Gruppe war geprägt von Offenheit, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung – und machten vielen einfach auch Freude in einer intensiven Lebensphase.
Ein besonderes Anliegen des Trainings war es, die Jugendlichen zu mehr Selbstmitgefühl zu ermutigen, der oft kritischen inneren Stimme weniger Glauben zu schenken und mit mehr Zuversicht ihren weiteren Weg zu gehen.
Vor den schriftlichen Abiturprüfungen gab es zusätzlich kurze, fachbezogene Meditationen, an den Tagen der mündlichen Prüfungen weitere Achtsamkeitsübungen und persönliche Begleitung wenn gewünscht.
Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz und das Vertrauen der Teilnehmenden.

Im Rahmen unserer Präventionsarbeit nahmen kürzlich vier zehnte Klassen an einem interaktiven Workshop zum Thema „Stressmanagement und mentale Stärke“ teil.
Ein Teil der Veranstaltung fand in der Aula statt und verband theoretische Impulse mit praktischen Übungen und gemeinsamer Reflexion. Im Mittelpunkt standen dabei Themen wie die Stressreaktion des Körpers, persönliche Stressauslöser sowie hilfreiche Copingstrategien im Umgang mit Belastungen. Im weiteren Verlauf ging es um die Arbeit am eigenen Mindset und um die Bedeutung von passend formulierten Zielen, hilfreichen Gewohnheiten und förderlichen Denkweisen. Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, den Jugendlichen zu vermitteln, dass negative Überzeugungen hinterfragt und in stärkende Gedanken verwandelt werden können.
Die eher allgemeinen Inputs und praktischen Übungen wurden in einem zweiten Block im Klassenverband individualisiert. Dabei reflektierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lebensbereiche, formulierten persönliche Ziele und hatten die Möglichkeit, online einen spannenden Persönlichkeitstest durchzuführen. Die Auswertung konnte bei der individuellen Zielformulierung unterstützen und diese sinnvoll ergänzen.
Die aktive Beteiligung und die Offenheit der Jugendlichen zeigten wie wichtig entsprechende Angebote im schulischen Kontext sein können.
Mit einem voll besetzten Achtsamkeitsraum ging in diesem Schuljahr wieder einmal ein achtwöchiger MBSR-Kurs (Mindfulness-Based Stress Reduction) für Kolleginnen und Kollegen zu Ende. Das große Interesse zeigte bereits zu Beginn, wie aktuell das Bedürfnis nach bewussten Auszeiten, Stressbewältigung und innerer Balance im (schulischen) Alltag ist.
In den vergangenen Wochen traf sich die Gruppe regelmäßig, um gemeinsam Achtsamkeit zu praktizieren und neue Wege im Umgang mit Belastungen zu entdecken – sowohl im Berufsleben als auch auf persönlicher Ebene. Viele Teilnehmende waren zunächst einfach neugierig und wollten das Angebot einmal ausprobieren. Umso größer war die Überraschung darüber, wie schnell sich die Übungen im Alltag als hilfreich und wirksam erwiesen und dass es tatsächlich möglich ist, Gedanken bewusst zu steuern.
Die Treffen waren geprägt von gegenseitigem Respekt, ehrlichem Austausch und einer spürbaren Bereitschaft, neue Erfahrungen zuzulassen. Leichtigkeit, Lebensfreude und gemeinsames Lernen hatten ebenso ihren Platz wie das Reflektieren schwieriger Themen.
Die positiven Rückmeldungen und die große Offenheit innerhalb der Gruppe zeigen, wie wichtig Räume sein können, in denen Menschen innehalten, Kraft schöpfen und sich selbst mit mehr Freundlichkeit begegnen können.
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